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WIEBEKING, C.F. von: Carte Des Herzogthums Berg dem Durchlauchtigsten Churfürsten Von Pfaltz Bayern Und Verweser des Reichs in Tiefster Ehrfurcht Zugeeignet.
O.O., o.V., 1790. Kupferstichplatte mit Grenzkolorit von 4 Platten von Paul Maassen und J.C. Eckard, Bildausschnitt je 58,5 x 89 cm, Blattgr. 62,5 x 93,5 cm, Gesamtgröße etwa 118 x 188 cm.

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Lexikon zur Geschichte der Kartographie p. 672; sehr seltene, nach Osten orientierte Karte der Grafschaft Berg, der Rhein zwischen Bad Honnef und der Ruhrmündung bei Duisburg bildet in etwa die westliche Begrenzung, im Osten reicht sie bis zur Grafschaft Mark, Bergneustadt und dem heutigen Oberbergischen Kreis, von Mühlheim an der Ruhr im Norden bis Bad Godesberg im Süden; gewidmet ist die Karte Karl Theodor von der Pfalz (1724-99) als Herzog zu Jülich und Berg; Carl Friedrich Wiebeking, Wasser- und Straßenbaumeister sowie einer der fähigsten Kartographen war zwischen 1788 und 1790 kurpfälzischen Wasserbaumeister im Herzogtum Berg, „wo er vorbildliche Stromkarten aufnahm“ (Zögner, Flüsse im Herzen Europas, p. 26), basierend „auf einer Meßtischtriangulation mit lagegerechter Eintragung der Siedlungen und Darstellung des Reliefs in kräftigen Schraffen.“ (L.K.); etwa um 1792 brachte Wiebeking noch eine weitere Karte des Herzogtums Berg mit dem Titel „Topographische Carte von dem Herzogthum Berg“ heraus, ob es sich hierbei dann lediglich um eine Titelvariante handelt ist nicht bekannt; 4 Blatt nicht zusammen gesetzt, unzerschnittenes Exemplar, einige Randbeschädigungen restauriert, in Summe von hervorragender Erhaltung.

Schlagworte: Graphik, Landkarte, Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Bergisches Land, Kupferstich

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